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Glossar

Site Reputation Abuse

Site Reputation Abuse liegt vor, wenn Drittinhalte ohne Aufsicht auf einer etablierten Domain deren Ruf für Rankings ausnutzen.

Site Reputation Abuse bezeichnet eine Spam-Richtlinie von Google. Gemeint ist die Praxis, Inhalte von Dritten auf einer etablierten Website zu veröffentlichen, die kaum mit dem sonstigen Angebot zu tun haben und kaum oder nicht redaktionell geprüft werden, um vom guten Ruf der Domain zu profitieren. Ein typisches Muster sind Gutscheinbereiche, Vergleichsseiten oder Ratgeber fremder Anbieter auf der Domain einer bekannten Zeitung oder Hochschule.

Der Kern liegt darin, dass Ranking-Signale der Hauptseite auf Inhalte übertragen werden, die diese Signale nicht verdient haben. Google geht dagegen mit automatischen Systemen und manuellen Maßnahmen vor. Gemeint ist nicht jede Zusammenarbeit: Redaktionell verantwortete Partnerinhalte oder klar abgegrenzte, gekennzeichnete Werbung sind nach den Richtlinien kein Missbrauch.

Worauf Sie als Unternehmen achten sollten:

  • Prüfen, ob Platzierungen auf fremden Domains redaktionell betreut werden
  • Skepsis bei Angeboten, die mit einem „starken Domainnamen“ statt mit Inhalt werben
  • Gekaufte Inhalte klar kennzeichnen
  • Eigene Domains nicht für fremde, themenfremde Inhalte vermieten

Wer Inhalte auf fremden Seiten bucht, sollte wissen, dass der Wert solcher Platzierungen sinken oder entfallen kann. Ähnliche Fragen betreffen Sponsored Links und Link-Spam. Fragen Sie Agenturen, auf welchen Seiten sie Beiträge platzieren und nach welchen Kriterien. Beachten Sie die Verbindung zu Scaled Content Abuse.

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